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Der spätgotische Flügel im Süden der Burg stammt aus
der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und präsentiert sich in
schlichter Schönheit mit drei Geschossen und einem mit
Sollingen-Platten gedeckten Dach. Der große Rittersaal im Obergeschoss
trägt wahrscheinlich seit dem Siebenjährigen Krieg die Bezeichnung
Franzosensaal.
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Der Ostflügel, das sogenannte Mittel- oder Kommandantenhaus, ist
zweifellos der prächtigste Teil der Anlage. Er zeigt sowohl
Stilmerkmale der Spätgotik im Erdgeschoss wie der Renaissance im oberen
Stockwerk. Der Nordflügel als reiner Fachwerkbau und das mit
prachtvollen Renaissance - Schnitzereien versehene Mittelhaus wurden
Mitte des 16. Jahrhunderts vollendet
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